Ereignisreiche Tage ziehen vorrüber, in denen ich meine Geburtstadt mal aus der Sicht eines ganz normalen Touries erlebe: Mit Stadtplan, Liste der Sehenswürdigkeiten und ausgefahrenen Ellbogen, um mich mit den Japanern um die beste Position für ein Foto besagter Sehenswürdigkeit zu prügeln. Auch das Wahrzeichen Kölns wurde bereits bestiegen (zum wievielten Mal eigentlich schon?). Zum ersten Mal allerdings sind mir die Verbotsschilder vor dem Domeingang aufgefallen: Durchgestrichenes Eis, Zigarette, Rollschuh, Hund und dann, zu meiner Verwunderung: Ein durchgestrichener Luftballon. Und während ich mich noch, ungläubig lächelnd, frage, wer denn allen Ernstes einen Luftballon mit in die Kirche schleppt, und ob es gerechtfertigt ist auf diese Eventualität ausdrücklich zu verweisen, spazieren neben mir zwei Chinesen mit zwei genau solchen, quitschpinken Exemplaren durch das Eingangsportal - nur um dann, in Windeseile, vom aufmerksamen Wachpersonal wieder auf den Domvorplatz geschoben zu werden. Muss mir unbedingt merken: Wenn du den Kölner Dom besichtigen willst, dann lass deine Luftballons, welcher Farbe auch immer, zu Hause oder du verpasst solche Eindrücke:
Jumat, 30 September 2011
Rabu, 28 September 2011
23.25
Unknown
Luzia Pimpinella fragt heute nach einem Moment, der uns froh macht. Ich für meinen Teil bin immer relativ verzückt, wenn ich unserem jüngsten Kater über den Weg laufe. Ich kann fast gar nicht anders, als ihn zu fotografieren. Mittlerweile habe ich dutzende Fotos des sitzenden, spielenden, laufenden, schlafenden und furchtbar süß blickenden Findus. Ein Beispiel:
15.17
Unknown
Nach einem Wiedersehen gestern, auf das ich mich lange gefreut habe, traf ich heute auf einen weiteren, alten Bekannten. Im Ludwig Museum in Köln stand ich plötzlich vor Herrn Klein, gekleidet in sattem Blau. Ich muss gestehen, er wirkte auf mich um einiges sympathischer als noch vor einigen Jahren.
Doch wirklich verzaubert war ich dann von seinem goldenen Pendant. Das würde ich mir glatt ins Wohnzimmer hängen, wenn ich ein paar Milliönchen übrig hätte... aber falls jemand noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ist, bitte! :)
Minggu, 25 September 2011
13.57
Unknown
Eigentlich mache ich mir ja nicht besonders viel aus Feuerwerk. Seit ich einmal die Kölner Lichter gesehen habe, einem Feuerwerk, bei dem wohl ungefähr das Bruttoinlandsprodukt eines mittelgroßen afrikanischen Landes verpulvert wurde, kommt mir alles andere vor wie ein Haufen Wunderkerzen. Aber es ist etwas ganz anderes, wenn man sich das Feuerwerk, auf Steinen am Wasser sitzend, mit seiner besten Freundin, die man lange nicht gesehen hat, anschaut. Dann ist das wirklich ein absolut fabelhaftes Ereignis, und noch der kleinste Funkenschauer verknüpft sich in der Erinnerung mit dem warmen Gefühl von Verbundenheit.
Sabtu, 24 September 2011
01.22
Unknown
Wie jedes Jahr, pünktlich zum Herbstanfang, wurde bei uns Geburtstag gefeiert. Und egal wer wie alt wird, gefeiert wird immer auf die gleiche Weise: Mit vielen Geschenken, Girlanden, Luftschlangen, Süßigkeiten, Kuchen, einer schrägen Gesangseinlage und einem geschmückten Essplatz beim Frühstückstisch. Allerdings muss der Kuchen zur Zeit vor neugierigen Katern mit hungrigen Bäuchen geschützt werden. Ich liebe Geburtstage!!
Jumat, 23 September 2011
05.03
Unknown
Gestern wurde fabelhafterweise der Geburtstag meiner großen Schwester gefeiert (dazu später mehr). Mein Freund hatte ihr ein paar wunderschöne, selbstkomponierte Klavierstücke aufgenommen, die sie sich gewünscht hat. Dieses hier ist mein Lieblingsstück. Das Cover ist von ihm ausgedacht, von mir umgesetzt :)
Selasa, 20 September 2011
Senin, 19 September 2011
Minggu, 18 September 2011
17.34
Unknown
Genau wie nach einem guten Essen hieß es heute: Resteverwertung. Dabei wurde alles an Filz, das nicht für die Teelichter verbraucht wurde, in die Bekleidung von Tannenzapfenwichteln gesteckt. Je ein Wichtel für jeden (Manchmal-)Bewohner dieses Hauses. Mir ist erst im Anschluss an die Fertigstellung der Gedanke gekommen, wie genau man diese Wichtel denn nun eigentlich aufhängen, stellen oder anderweitig drapieren soll. Das mit dem Stehen funktioniert bisher ohne stützende Wand im Rücken nämlich eher schlecht als recht. Es wird noch nach einer Lösung für dieses Problem gesucht..
Sabtu, 17 September 2011
02.35
Unknown
Ich habe den Filz für mich entdeckt. Das letzte Mal, dass ich mit Filz zu tun hatte war ich wohl ungefähr
1 Meter groß und bin zu Karneval als Wichtel mit
Filzmäntelchen gegangen. Aber vor ein paar Tagen
dann habe ich eine süße, herbstliche Idee für Teelicht-
verkleidungen im Internet gefunden und das Ganze
mal trotz anfänglichen Skepsis gegenüber dem Werk-
stoff ausprobiert:

Das Ganze besteht nur aus einem Stückchen Filz und lässt sich je nach Blätterform und Farbe vielfältig variieren. Eine genauere Anleitung gibts hier .
Jumat, 16 September 2011
10.59
Unknown
Heute wurde ich von unserer kleinen Stadt überrascht. Wenn ich auch häufig den Eindruck des Hinterwäldlerischen nicht ganz los werde, so stieß ich doch bei einem Gang durch die hiesige Innenstadt zufällig auf einen der "Stolpersteine", die der Idee des Künstlers Gunter Demnig entsprungen sind. In Gedenken an die Opfer der Nationalsozialisten wurden nun also auch hier, an der Grenze zu Holland, kleine Mahnmale gesetzt, jedes dem Schicksal einer ganz speziellen Person gewidmet:
02.54
Unknown
Da stand ich heute an der Kasse bei dm und hatte ganz stolz den Betrag von 81 Cent für meine ausgedruckten Fotos in Kleingeld genau passend abgezählt, als die Kassiererin plötzlich nur 80 Cent von mir verlangte. Ehrlich wie ich bin, habe ich sie also verbessern wollen und ihr die vollen 81 Cent in die Hand gedrückt. Nach einem irritierten Blick der Dame vor mir wurde mir klar, dass ich ganz die Vorteile, die es mit sich bringt, an der holländischen Grenze zu wohnen, vergessen hatte. Denn da hier über 50% der einkaufenden Bevölkerung Niederländer sind, und dort seit 2004 1- und 2-Cent Münzen nicht mehr benötigt werden, da alle Beträge auf 0 oder 5 enden, werden hier nun auch sämtliche Preise auf oder abgerundet. Perfekt! Vorsatz: In Zukunft werde ich nur noch Dinge kaufen, die auf 1 oder 2 Cent enden!
Kamis, 15 September 2011
00.03
Unknown
...so das heutige Motto. Und an diesem Tag war es wohl der einzige Sonnenstrahl, der unser Dorf berührte:
![]() |
| http://luziapimpinella.blogspot.com/ |
Rabu, 14 September 2011
06.50
Unknown
Das ist etwas, was meiner Meinung nach verboten gehören sollte! Wieso macht man nicht vielleicht den 1. November zum offiziellen Starttermin aller winterlichen Weihnachtsvorfreude? Gibt es denn wirklich Menschen, die schon Ende August Lust auf ein Stück Lebkuchen haben? Bei uns gibt es den geschwisterlichen Eid, nicht vor Sankt Martin, also dem 11. November, von den verbotenen Köstlichkeiten zu naschen. Zumindest die meisten halten sich daran.. :)
Selasa, 13 September 2011
08.41
Unknown
Erste Resultate der Kindheit-zurückbringenden Bastelei mit Kastanien und Zahnstochern. Ich hatte diese ganze Geschichte irgendwie nicht so schmerzhaft in Erinnerung..
Dieses Exemplar ist mir um einiges lieber als seine lebendige Artgenossen gestern. Die Größe stimmt aber so ziemlich überein..
02.41
Unknown
So wunderschön der Herbst auch sein kann, gestern Abend zeigte er sich dann doch von seiner tiefdunklen Schattenseite. Genauer gesagt war sie schwarz, tellergroß und kam aus dem Schatten direkt auf das Sofa zugekrabbelt. Nach spitzen Schreien, zwei jungen Frauen, die innerhalb einer Bruchteilsekunde auf dem Sofa standen, einer wagemutigen Frau Mutter und einem gewaltigen Glas, das als Transportbehälter diente, war die Gefahr gebannt und das riesige Monstrum von Spinne in die Freiheit befördert. Doch damit hatte das Grauen noch kein Ende. Da konnten auch die vielgehörten Erklärungen "Jetzt wird es kalt, da kommen die Spinnen halt rein" nicht mehr helfen: Bei dem Kalb von Spinne, das in unserem Flur nistete, musste selbst besagte mutige Frau Mutter kapitulieren. Das Glück sprang zur Hilfe und ließ den achtbeinigen Mutanten von selbst durch die geöffnete Haustür nach draußen spazieren.
Aber die Folge des Ganzen: Nervös zuckende Gliedmaßen, paranoide Augenbewegungen und eine Überempfindlichkeit, die jedes kitzelnde Haar und jeden dunklen Fleck an der Wand als Anlass zu ruckartigem Aufspringen und gelegentlichen Kreischanfällen nimmt. Nein, lieber Herbst, mit dieser Seite deines Wesens werde ich mich wohl nie anfreunden können. Dafür hat sie einfach zu viele Beine!
Senin, 12 September 2011
14.26
Unknown
Um die Ankündigung von Kastanien-Streichholz-Tierchen wahr zu machen, wurde heute ins Feld gegangen. Bei Wind, der jeden Ansatz von Frisur zum Scheitern verurteilte, fanden Eicheln, Blätter, Kastanien, Maiskolben und Tannenzapfen ihren Weg in die Botanisiertrommel (-gut es war eine C&A Tüte-). Sogar ein paar Blümchen konnten, ähm fast legal, ergattert werden. Leider stellten wir fest, dass unsere Ausbeute doch recht mager ausfiel. Für die erhofften säckeweise farbenprächtiger Blätter waren wir schlicht drei Wochen zu früh unterwegs und so zeigte sich das Laub noch in seiner ganzen (deprimierend) grün-leuchtenden Pracht. Doch da, bei genauerem Hinsehen: der ein oder andere Ausreißer, bekleidet in schickem rot und gelb, gesprenkelt mit bunten Farbspritzern, die das Sammlerherz höher schlagen lassen.

Möge das Basteln beginnen!

10.01
Unknown
Da bist du also. Woran ich das merke?
Vielleicht an dem Geprassel auf meiner Fensterscheibe, das mich heute in den Schlaf wiegen wird. Vieleicht an dem Geheule des Windes, der durch den Fensterschlitz zieht und das Gebälk zum Leben erweckt. Vielleicht aber auch an dem kleinen Zeichen für "Wetterwarnung", das mir der Onlinewetterdienst verkündet oder den jungen Damen, die dieser Tage stundenlang Schaufenster mit Igeln, Blättern, Nüssen und Äpfeln dekorieren.
Ich heiße dich sehr herzlich Willkommen, lieber Herbst. Denn wie liebe ich es, sich, wenn es draußen stürmt und tobt, weht, strömt, rauscht und regnet, in die Kissen zu kuscheln und in einem Buch schmökernd den warmen Tee zu genießen. Ich freue mich jetzt schon auf bunte Blätter, Kastanien-Streichholz-Tierchen, Laternenzüge und Kürbisgesichter. Und dann ist da schließlich noch diese leise Verheißung von etwas noch viel Größerem, ein Versprechen, das du mit dir bringst, von einer Zeit in der Kerzen und Kinderaugen leuchten, in der der Atem sichtbar wird und der umgekehrte Countdown Herzen höher schlagen lässt.
Schön, dass du da bist!
Sabtu, 10 September 2011
15.08
Unknown

Es gibt Dinge, die man als Kind gerne getan hat, die auch "im Alter" nichts von ihrem Glanz verlieren. Jeder kennt sie: Das Ausschlecken einer Schüssel Kuchenteig, Drachen steigen lassen oder Baumhäuser bauen, vielleicht eine Leidenschaft für Modelleisenbahnen.

Für mich gehören da klar Bibi Blocksberg Kassetten und "die alten Disneys" dazu. Und heute ist eine andere vielgeliebte Spielart wieder aus der Versenkung aufgetaucht, fast schon vergessen, aber von meiner kleinen Schwester zu neuem Leben erweckt. Zur Feier der Umstände, dass alle Geschwister mal wieder versammelt waren, fand heute eine klassische Schnitzeljagd rund ums Haus und Garten bei uns statt. Rätsel wurden gelöst, Zettelchen gesucht und Himmelsrichtungen per Kompass bestimmt. Und am Ende wartete: Ein Schatz - Ein Schmaus, der die ganze Familie für kurze Zeit wieder zusammen bringt - wie früher!
Jumat, 09 September 2011
14.23
Unknown
In der neunten oder zehnten Klasse stieß ich in unserem Deutschbuch auf ein Gedicht, das mich ganz verzauberte. Ich schrieb es ab und verstaute das Blatt irgendwo in den Tiefen meines Zimmers. Heute ist es aus genau diesen Tiefen wieder aufgetaucht, pünktlich zur Vorfreude auf den wahrscheinlich letzten Sommertag morgen.
Arno Holz: Phantasus (1898)
Schönes, grünes, weiches Gras.
Drin liege ich
Mitten zwischen Butterblumen
Über mir,
warm,
der Himmel:
ein weites, zitterndes Weiß,
das mir die Augen langsam, ganz langsam
schließt
Wehende Luft, ... ein zartes Summen.
Nun bin ich fern
von jeder Welt,
ein sanftes Rot erfüllt mich ganz,
und deutlich spür ich,
wie die Sonne mir durchs Blut rinnt-
minutenlang
Versunken Alles. Nur noch ich.
Selig.
Kamis, 08 September 2011
12.20
Unknown
Folgendes Szenario: Vier junge Frauen zwischen 18 und 24 Jahren sind, auf einem großen Bett gekuschelt, in die fünfte Staffel von Grey`s Anatomy vertieft. Plötzlich bewegt sich das Bett, der Boden, die Wände schwanken, eine tiefe, hörbare Vibration erfasst das Dach, den Raum, den ganzen Körper. Die Beine werden flau, das Herz sackt in die Hose und innerhalb einer Bruchteilsekunde durchlaufen verschiedene Erklärungsmodelle das Gehirn: Eine starke Windböe, Tornado, einstürzendes Dach, Kometeneinschlag, Einbildung?
Mann, so ein Erdbeben ist wirklich ein mordsübles Gefühl!
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