Rabu, 12 Oktober 2011



Heute vor ungefähr 3 Jahren bekam ich dieses Geschenk von einer lieben Freundin, die ein Jahr lang ein großes Abenteuer in einem fremden Land gelebt hatte. Es ist ein Magnet, doch was genau darauf steht, habe ich leider vergessen, aber ich weiß noch, dass es etwas sehr Selbstbewusstes war, das zu dem Bildchen der tatkräftigen Dame passt.

Und heute dann, gab es ein zweites Wiedersehen mit besagter Freundin. Wieder liegt ein Jahr exotischen Lebens in einem fremden Land hinter ihr, wieder bekam ich etwas mitgebracht und wieder kann ich zwar lesen, was darauf steht, aber zum Verstehen reicht das Russisch nicht. Auf jeden Fall ist es Schokolade, also das perfekte Mitbringsel. Aber trotz dieser Geschenke hoffe ich, dass dies nun vorerst das letzte seiner Art war und ich diese Freundin eine Weile hier in der Heimat behalten kann. Die Chancen stehen sehr gut und vielleicht hilft sie mir ja mal mein Russisch wieder ein bisschen aufzufrischen, und dann werde ich aufdecken, was sich jetzt noch so rätselhaft verschlüsselt gibt und davon berichten.

Selasa, 11 Oktober 2011

...ist etwas schlechtes, das es zu vermeiden gilt. Weiß doch jeder...oder? Aber die Tage ziehen vorüber, bringen Regen mit sich. Es stürmt und die Welt verkriecht sich hinter stabile Wände und Fenster. Und wenn der Regen nicht mehr ins Gesicht prasselt, sondern auf das Fensterglas, wenn Tee und Decken helfen die Kälte zu bekämpfen und Bücher und Filme in fremde Welten entführen, wie schlecht ist dann ein kleines bisschen Stillstand eigentlich wirklich?

Senin, 10 Oktober 2011

Die Nächte sind um, die Tage gezählt, das letzte Bild gezeichnet und meine Schwester wird wohl in den nächsten Tagen erstmal keinen Bleistift aus der Ferne sehen wollen. Das letzte Bild für ihre Mappe. Jetzt heißts Daumen drücken.

Jumat, 07 Oktober 2011

Komisch - Ich habe das Gefühl, dass einem zu keiner Zeit des Jahres so tolle, alte, knorrige Bäume auffallen, wie im Herbst. Es mag daran liegen, dass die bunte Blätterpracht uns mit der Nase darauf stößt, oder an den Kastanien, die sich am Fuß der dicken Stämme sammeln, oder vielleicht hat auch die stimmungsvolle Herbstsonne ihre Finger im Spiel, die das Geäst in magisches Licht taucht . Aber kaum, dass die Temperaturskala wieder zu fallen beginnt, scheinen diese urigen Riesen wie Pilze aus dem Boden zu schießen. Und wo auch immer sie sich den Rest des Jahres verstecken mögen, wenn man dann im Herbst vor ihnen steht, schleicht sich stets ein leises Gefühl von Ehrfurcht in die Betrachtung ein.

Kamis, 06 Oktober 2011

Es gibt ja bekanntlich Besuche, die können gar nicht schnell genug vorrüber gehen: bei vielen ist es die gemeinhin furchtbare Schwiegermutter, Quälgeister in Form von Nichten und Neffen oder die nervtötende Tante. Und dann wieder gibt es diese anderen Besuche, die, auf die man sich schon lange vorher freut, die wie im Fluge vergehen und kaum, dass der Besucher angekommen, reist er auch schon wieder ab. Zurück bleibt eine Melodie, die Erinnerungen beschwört und, wenn man nette Schwestern hat, ein Stück Schokoladenkuchen, das tröstet.

Luzia Pimpinella fragt heute nach einem fröhlichen Orange gegen das derzeitige Regenwetter: Et voilà!
In unserem 4000 Seelen Dörfchen gibt es nämlich genau zwei Freizeitaktivitäten: 1. Eine sehr kleine Eisdiele, in der die Kugel wie jederorts Jahr für Jahr teurer wird und ich mich an meine eigene Omi erinnere, wenn ich nostalgisch an "früher" denke, als ich noch für ein paar Groschen eine tolle Schleckerei bekam und
2. Einen Minigolfplatz auf einem kleinen Berg, bei dem die Bälle die merkwürdige Angewohnheit haben auf halber Strecke 180°-Wendungen zu veranstalten. Wenn man das allerdings weiß, dann steckt man den Besucher von außerhalb locker in die Tasche, so geschehen diese Woche :).

Selasa, 04 Oktober 2011


Als geborene Kölnerin kenne ich manche Seiten von Köln, wie den Dom, die Innenstadt, das Schokoladenmuseum etc. zu Genüge (und selbst als Nicht-Kölnerin wäre das dank zahlreicher Schulausflüge wohl der Fall). Aber durch die Tourie-Kölntrip habe ich manche Dinge auch zum ersten Mal gesehen, wie

 den wunder, wunderschönen botanischen Garten 



die Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke, mal ganz nah und nicht nur am Zugfenster vorbeisausend


das offiziell älteste Jazz-Lokal Deutschlands mit täglicher Live-Band (absolut empfehlenswert!)


Einziger Wehmutstropfen: Ich betrat die Stadt mit einem wunderschönen roten Portmonaie, grade mal ein paar Monate alt, wie hab ich es geliebt, doch auf der Rückfahrt war es nicht mehr dabei. Den Taschendieben die Pest an den Hals!