Selasa, 18 Oktober 2011

Heute war mal wieder der jährliche Friseurtermin fällig (Locken wachsen nunmal sehr langsam) und um dem neuen Haarschnitt Tribut zu zollen (Oh mann, ich hatte schon ewig nicht mehr so kurze Haare - ob die diesmal vielleicht...schneller.. wachsen?) hat meine Schwester das Glätteisen geschwungen. Der Beweis:

 
VORHER
NACHHER

Senin, 17 Oktober 2011

Heute gab es wieder so einen Moment, in dem ich an den gemeinen Dieb zurückdachte, der mir mein Portmonnaie und damit auch meinen Personalausweis gestohlen hat, und ihm aus ganzem Herzen einen schlimmen Hautausschlag oder etwas ähnliches wünschte. Dieser Moment kam, als ich zum ersten Mal das Foto sah, das in den folgenden Jahren wohl meinen neuen Personalausweis schmücken wird. Ich will das Ganze kurz beschreiben:

Ich war immer recht dankbar dafür, dass mein alter Perso noch einige Zeit gültig sein sollte, weil ich auf diesem Foto im Gegensatz zum neuen biometrischen Ausweis noch nicht so schauen musste, als hielte ich ein Schild mit meiner Aktennummer in den Händen. Nun sind die Dinge aber nun mal, wie sie sind (ausgeraubt und ohne Perso) und da ich ein optimistischer Mensch bin, wollte ich zumindest das Beste aus der Situation machen. Morgens hatte ich eine ganze Weile vor dem Spiegel geübt mit minimaler Mimik maximal freundlich zu schauen und der Plan war, ganz kurz bevor die Fotografin auf den Auslöser drücken würde, exakt diesen wohleinstudierten Ausdruck auf mein Gesicht zu zaubern. Ich gab mir auch alle Mühe trotz der wahrscheinlich unfreundlichsten Fotografin der Welt ("Ein bisschen nach links... EIN. BISSCHEN. NACH. LINKS!!") meinen Plan in die Tat umzusetzen. Allerdings forderte das ein solches Maß an Konzentration und wohltariertem Timing, dass mich eigentlich nicht hätte überraschen sollen, was ich schließlich zu sehen bekam, als mir die Dame mit dem mürrischem Blick meine sechs kleinen Sträflingsbilder aushändigte. 
Um es kurz zu machen: Der "freundliche Blick" von heute morgen hattte auf besagten Fotos zu einem seltsamen Phänomen geführt, bei dem mein linkes Auge ungefähr doppelt so groß erschien, wie das rechte. Der Versuch meinem Mund den Hauch eines Lächelns abzuringen, ohne das mich der Drache vor mir dabei ertappte, resultierte in seltsam verkniffenen Mundwinkeln, die dem ganzen einen etwas fanatischen Touch verliehen. Abschließend kann ich sagen, dass wohl jeder neutrale Gesichtsausdruck besser gewesen wäre, da ich nun die nächsten fünf Jahre meines Lebens damit zubringen werde, meinen Perso schamesrot mit allen mir verfügbaren Mitteln vor fremden Auge zu verbergen. Denn ganz ehrlich: Wirken auch die meisten Menschen auf ihren Fotos so, als würden sie grade ins Gefängnis eingebuchtet, scheint mir das immernoch erstrebenswerter, als so auszusehen, als wäre man soeben in die nächste Irrenanstalt eingewiesen worden. 

Also: ein Hoch auf den biometrischen Personalausweis und auf das Pusteln, Exzeme und Ausschlag den gemeinen Dieb dahinraffen mögen!

Endlich ist eingetreten, auf was ich schon vor einem Monat gehofft hatte: Alles ist bunt! Die Blätter verfärben sich schließlich also doch noch und nach der mageren Beute vor ein paar Wochen würde es sich nun lohnen einen zweiten Versuch mit der Botanisiertrommel zu wagen. Auf einem kleinen Spaziergang heute morgen zeigte mir der Herbst dieses wunderschöne Antlitz:

Sabtu, 15 Oktober 2011

UNFASSBAR LECKER! Ich habe grade folgendes verspeist:


Dieser wohl um die 5000 Kalorienen schwere Schokoberg ist das, was abfällt, wenn die Schwester einen Geburtstagskuchen backt: der Rest Teig, die übrigen Himbeeren und alles, was an Schokocreme, Schokoraspeln und geschmolzener Schokolade sonst noch nicht mehr auf den Kuchen gepasst hat. Und das Eine kann ich in vollkommener Ehrlichkeit sagen: Auch wenn ich in den nächsten Minuten an einer Überzuckerung dahinscheiden sollte, dafür hat es sich echt gelohnt!!

Jumat, 14 Oktober 2011

Für alle, die noch einen Grund brauchen den Herbst zu lieben. Wann sonst kriegt man sowas geboten:


Da könnte ich dahinschmelzen...
Gestern habe ich meine fabelhaften neuen Ohrringe zum ersten Mal ausgeführt.  Ich erzähle das so stolz, weil ich seit ca. 2 Monaten um besagtes Exemplar herumschleiche, nur um mich jedesmal aufs Neue bedauernd abzuwenden, weil mir der Preis übertrieben schien. Doch dann, vor ein paar Tagen, kam die Rettung in Form eines großen Schildes mit der Aufschrift 25% , der mich schließlich doch noch vom Kauf überzeugte. Das Ausmaß meiner Verzückung wird vielleicht deutlicher, wenn man bedenkt, dass ich zur besseren Präsentation des neuen Ohrschmucks sogar die Haare zusammengebunden hatte - ungeachtet der Tatsache, dass sich dadurch nicht nur die Ohrringe, sondern auch meine etwas überdimensionalen Ohren für jeden deutlich sichtbar zeigten.

Rabu, 12 Oktober 2011

 

Heute dreht sich bei Frau Pimpinella alles um das Sammeln. Da bin also ich in mich gegangen und habe überlegt, besitze ich von irgendetwas tatsächlich eine Sammlung..? Klar, meine Dvd-Sammlung ist ganz ansehnlich und Bücher kann man eh nie genug besitzen. Als Teenie hatte ich die fixe Idee Handysocken zu sammeln (ich erröte grade), aber das war wohl mehr, weil ich mir in den Kopf gesetzt hatte überhaupt irgendetwas zu sammeln. Da gibt es Leute, die sammeln ganz wunderschöne, nostalgische Dinge: Fingerhüte, Briefmarken, Knöpfe... Wenn ich sowas von mir sagen könnte, das hätte wenigstens etwas für sich, aber Nein, wenn ich ganz ehrlich bin, wirklich sammeln tu ich nur eins, und das ist mein tägliches Kleingeld. Das ist weder besonders einfallsreich, noch sehr individuell. Aber irgendwann, in vielen, vielen Jahren habe ich fest vor, mir von den gesammelten Ein-Cent-Stücken meine Brautschuhe zu kaufen, ganz so, wie es die Tradition verlangt. In vielen Jahren deswegen, weil heute grade mal Schuhe für 5,94 drin wären. Das hieße eine Hochzeit in Flip Flops oder Aldi-Pantoffeln. Nein, da werde ich dann doch lieber noch ein wenig in diese, meine einzige Sammlung investieren, auch wenn das bedeutet, dass es eine Hochzeit am Gehstock wird - Am Gehstock mit Manolo Blahniks an den Füßen.