Senin, 14 November 2011

Da laufe ich durch die Welt und stelle mit leichtem Bedauern fest, dass viele Bäume schon fast komplett kahl in der Gegend herumstehen und übersehe dabei fast, dass es zur Zeit nur eins braucht, um wieder im herbstlichen Farbenrausch zu schwelgen: einen gesenkten Blick.

Jumat, 11 November 2011

Bevor es ganz zu spät ist, ein Nachtrag zu dem wunderbaren Geburtstag eines wunderbaren Menschen vor ein paar Tagen. Nur so viel: Es war alles da, was zu einem anständigen Geburtstag dazugehört:

Ein wach-werden mit Geschenketisch


Ein Geschenk


Ein Geburtstagskuchen, selbstgemacht, nach einer Backmischung und gleichwohl: Er hat vorzüglich geschmeckt :)


Ein Geburtstagsessen mit Freunden


und da: Den mit Abstand leckersten, besten Flammkuchen, den es gibt: Den mit Himbeeren!


Hach...schön wars!

Kamis, 10 November 2011

Bei Fräulein Pimpinella geht es heute um das Thema "Vergänglichkeit". Die Vergänglichkeit der Zeit verdeutlicht sich mir immer wenn mein Blick auf dieses kleine Kerlchen hier fällt.

Dieses Fensterbild  habe ich am ersten Abend in meiner neuen Wohnung aufgehängt, vor über zwei Jahren. Alles war so extrem weiß und steril, da brauchte ich ganz dringend etwas buntes, kindliches, was mir ein bisschen mehr das Gefühl von zu Hause gibt. Das Ding ist nur, dass ich diesen herbstlichen Fenster"schmuck" seitdem nicht mehr abgehängt habe, sodass ich immer wenn ich dann im Frühjahr oder Sommer den kehrenden Raben sehe, mir innerlich denke "Ach ja, stimmt, jetzt ist der Herbst ja schon wieder vergangen, eiiigentlich müsstest du das Bildchen jetzt mal abhängen." Und dann kommt schließlich wieder die Zeit (wie momentan), wo ich mir denke, "Puh, gut dass ich das gar nicht erst abgehängt hab, jetzt passt es wieder ganz formidabel zur Jahreszeit" - nur um dann im nächsten Moment überrascht festzustellen "Was? Schon wieder Herbst - so schnell? Wo ist die Zeit geblieben..?"

Rabu, 09 November 2011

Endlich hatte ich mal wieder Grund zum Bleistift zu greifen! Als Geburtstagsgeschenk für meinen Freund wurde dafür einer seiner Lieblingsphilosophen, Michel Foucault, auf Papier gebannt um dann in das eigentliche Geschenk eingebunden zu werden (dazu später mehr).


An dieser Stelle, in der Öffentlichkeit und vor meiner breiten Leserschaft (*hüstel*): 

Alles Liebe zu deinem Geburtstag, Martin! :)

Jumat, 04 November 2011

Heute hat sich mein inneres Kind, das ich doch eigentlich hege und pflege, beneide und dem ich so ziemlich alles erlaube, von seiner garschtigsten Seite gezeigt. Denn nun bin ich nicht etwa mehr die 7-Jährige im Körper einer 21-jährigen, ich wurde zurückkatapuliert in eine Zeit, als besagter Körper noch die Größe einer etwas zu fett geratenen Katze hatte. Und das liegt nicht etwa daran, dass ich die Windeln wieder neu für mich entdeckt hätte (Obwohl...niemand kann bestreiten, dass sie durchaus so ihre Vorteile haben..) oder dass ich mich in der Freizeit neuerdings in einem überdimensionalen Buggy durch die Gegend kutschieren lasse.. (und auch das waren nicht die schlechtesten Zeiten) Nein, die Ursache für meine gefühlte Rückentwicklung ist von einer viel physischeren Natur: Ich zahne! 
Und das sind nicht etwa die süßen, kleinen Milchzähnchen, die eh nur ein paar Monate im Mund bleiben und dann eine ordentliche Rendite abwerfen, wenn die Zahnfee vorbeischaut. Es sind solche, die doch eh IMMER viel zu groß für jeden Gaumen sind, von denen man sagt sie bescherten einem die viel gelobte Weisheit. Soweit ich das beurteilen kann, ist das einzige, was diese XXL-Backenzähne mir bisher beschert haben ein Haufen Schmerzen. Ganz unterschiedliche: Ein Ziehen, Drücken, Stechen, gepaart mit leuchtend roter Zahnfleischentzündung, ich könnte ewig so fortfahren, aber mir bleibt wohl nichts anderes übrig als der ganzen Geschichte mit Salbei und Kamille zu Leibe zu rücken und abzuwarten, bis dass dieses Delirium ein Ende findet. Ich wünschte, ich könnte mich einfach ein bisschen gehen lassen, den ganzen Tag heulen und kreischen und mir anhören, wie meine Freunde den irritierten Dozenten in den Vorlesungen Mitleid heischend erklären: "Die Arme, sie zahnt grade!" Aber nein, das ist ja mal wieder nicht meinem Alter angemessen. Verdammt, Babys haben es so viel einfacher!

Kamis, 03 November 2011

Eine Sache, die ich am Leben im 4. Stock wirklich liebe, ist die wunderschöne Aussicht. Gepaart mit den Herbstmonaten lässt sich dann nämlich soetwas beobachten:


Und weil ich schier süchtig nach "Oh-wie-wuuunderschön-der-Himmel-ist-Schau-doch-mal!-Fotos" bin, habe ich so ungefähr Tausend Stück auf meinem Pc und ernte nur noch leicht genervte Blicke, wenn ich anwesende Personen zum Fenster schleife und sie zwinge die mannigfaltigen Rot und Gelbtöne am Horizont zu bewundern.

Rabu, 02 November 2011

Sie fallen! Sie fallen wieder! Wo man auch geht und steht, watet man zur Zeit durch eine bunte Blätterpracht. Bevor die Bäume sich wieder von ihrer ganz kahlen Seite zeigen, musste ich noch schnell ein paar von diesen wunderschönen Farbexplosionen festhalten. Diese hier stammen direkt vom Campus, wie man sieht, zur Zeit ein wirklich schöner Ort zu studieren.