Selasa, 25 Oktober 2011

Und so sieht es dann aus, wenn man voller Tatendrang zwei Maschinen Wäsche wäscht, ohne zu bedenken, dass der einstige Wäscheständer nicht länger in der Wg haust, da er der Ex-Mitbewohnerin gehörte - die ihn bei ihrem Auszug mitgenommen hat. 


Aber nur soviel: das Waschbecken ist noch gar nichts! Nichts im Vergleich zu der wackeligen Besen-Konstruktion, die mein Freund sich ausgedacht hat, um auch noch das letzte Handtuch irgendwo unterbringen zu können. Dabei wird ein herkömmlicher Kehrbesen so in eine Zimmerecke verkeilt, dass er stabil genug in der Waagerechten schwebt, um Socken, T-Shirts und Jeans Halt zu geben...zumindest theoretisch. Erschwerend hinzu kommt, dass die Waschmaschine kaputt und die gesamte Wäsche deswegen klitschnass ist. Langsam bilden sich in allen Räumen kleine Lachen und während ich hier tippe untermalt das leise Plätschern von zig herabfallenden Tropfen die Szenerie - es hat etwas Meditatives. Im Moment ist tatsächlich jeder Stuhl, Schrank, Besen (!), jede Tür, Lampe, Türklinke und Tischkante seiner einstigen Bestimmung beraubt und in einem Maße zweckentfremdet, der die Nutzung dieser Möbelstücke zu einem Ding der Unmöglichkeit macht. Ich hoffe inständig, dass meine neue Mitbewohnerin nicht nach Hause kommt, bevor nicht das tropfende Bettlaken über ihrer Zimmertür entfernt werden konnte... und dass die Unterwäsche, die über unserem Toilettendeckel hängt ganz ganz schnell trocken wird. Bitte.

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